Es gibt so viel, was mich in unserer Stadt stört. Aber ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die nur meckern. Wenn man etwas ändern möchte, muss sich eben selbst zur Wahl stellen.

Aus diesem Grund bin ich 2004 in die FDP eingetreten. Die Freien Demokraten waren für mich als Wirtschaftsliberaler die erste Wahl. Hier habe ich im Landesfachausschuss für Medien und Netzpolitik mitgewirkt und Positionen für den Landesvorstand erarbeitet. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich später den Wahlkampf von Helmut Metzner technisch begleiten.

Leider merkt man irgendwann, dass die FDP nur nach außen wirtschaftsliberal erscheint, aber eigentlich eher linke Positionen vertritt. Eine Haltung, die sich in den letzten Jahren sogar noch verstärkt hat. Und spätestens seit der Thüringen Wahl bin ich glücklich kein Mitglied der FDP mehr zu sein. Die paranoide Haltung beim Datenschutz und bei der Videoüberwachung waren für mich der Grund, die FDP vor über 10 Jahren zu verlassen.

2011 trat ich in die CDU ein. Hier konnte ich meine netzpolitischen Interessen wiederfinden. Ich bin Mitglied im C#Netz, leitete die Arbeitsgruppe Smart City und war Mitglied der Berliner Datenschutzrunde. Zuletzt war ich stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Köpenick. Nicht zuletzt die verfehlte Coronapolitik aber auch interne Querelen und Klüngeleien machten mir klar, dass ich meine Enewrgie in der Union umsonst verschwende.

Ende 2020 habe ich für die Liberal Konservativen Reformern (LKR) den Landesverband Berlin aufgebaut. Als Generalsekretär konnte ich einen landesweiten Mitgliederanstieg verantworten und die Partei mit Themen für Berlin positionieren. Als Wirtschaftsliberaler ist die Unabhängigkeit Berlins für mich enorm wichtig. Weg von Enteignung und Bevormundung, hin zu Individualität, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Freiheit und Grundrechten. Als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl konnte ich in Berlin das beste Ergebnis für die Partei erzielen.

Bereits von Beginn an war mir klar, dass die LKR nicht die treibende Kraft in der Parteienlandschaft sein wird, sondern mit anderen Parteien und Gruppierunen, die dem gleichen bürgerlichen Spektrum agehören, zusammenarbeiten muss. Aus diesem Grund bin ich seit Beginn Mitglied im Bürgerlich Freiheitlichen Aufbruch e.V. (BFA), der es sich zum Ziel gesetzt hat, politisch gleiche Strömungen an einen Tisch zu bringen. Am 20.11.2022 wurde aus diesen Bestrebungen heraus das BÜNDNIS DEUTSCHLAND gegründet, dessen Gründungsmitglied ich bin. Der Landesverband der LKR ist ein Teil dieser neuen Partei, in der auch die Bürgerallianz Deutschland und der CLP aufgegangen sind. Das BÜNDNIS DEUTSCHLAND ist eine Sammlungsbewegung, der viele liberal konservative Menschen, ehemalige Mitglieder aus FDP und CDU angehören, und welche dem aktuellen Parteienspektrum eine starke Kraft entgegensetzt.

Für ein modernes und lebendiges Berlin.